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Begriffs-Erklärung 

Chiropsychologie

 
Herkunft und Bedeutung:
In der Geschichte des Handlesensns gehörte die Berücksichtigung der Fingerabdrücke wohl ursprünglich zu einer vollständigen Handanalyse. Doch im Laufe der Jahrhunderte scheint insbesondere dieser Teil weitgehend unter gegangen zu sein, so dass sich nahezu alle neuzeitlichen Chirologen seit Jahrhunderten auf das Deuten der Handformen, der Finger und der Handlinien beschränkten. Einige wenige zogen auch die Fingerabdrücke in Betracht, doch blieb dabei die entsprechende Deutung im Bereich der Charakterbeschreibung.
 
 
„LifePrints“: die geniale Neuerung durch Richard Unger
Die bahnbrechende Neuerung innerhalb der neuzeitlichen Handanalyse führte im ausgehenden 20. Jahrhundert der amerikanische Chirologe Richard Unger (*1948) ein, der Gründer und Leiter des „International Institute of Hand Analysis“ (IIHA; gegründet 1985). Ausgebildet in allen Formen der Chirologie, entdeckte er in den 1970er Jahren den Zusammenhang zwischen dem uralten Wissen der zeitlosen Handlesekunst und der wissenschaftlichen Erforschung der Fingerabdrücke.
 
Vermutlich als erster Handanalytiker seit der Antike erforschte und beschrieb Richard Unger in seinem weltweit einzigartigen System namens „LifePrints“, wie man durch das Decodieren der Dermatoglyphen (Fingerabdruckmuster) eines Menschen nicht nur seine charakterlichen Anlagen, sondern auch seinen übergeordneten Lebenszweck und sein Lebensthema bestimmen und diese mit den Erkenntnissen der Chirologie kombinieren kann.
 
Richard Unger hat in den vergangenen vierzig Jahren über 60‘000 Hände gelesen und sein System der „LifePrints“ kontinuierlich ausgebaut. Im Jahre 2007 erschien dazu das Buch „LebensAbdruck“: Was Fingerabdrücke über den Lebensweg verraten“. In seinem Institute in den USA und in Europa bildet er bis zum heutigen Tage professionelle Handanalytiker aus.