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Glossar / 

Begriffs-Erklärung 

Chirologie

Auch genannt: „die Wissenschaft des Handlesens“

 
Der Begriff: Chirologie
[< altgriech. cheír (χείρ) = «Hand» sowie lógos (λόγος) = «verstandesmässiges, logisches
Erkennen»] benennt den eher wissenschaftlichen, kognitiven Ansatz des Handlesens. Hier geht es in erster Linie darum, den diagnostischen und therapeutischen Wert der Deutung der Hände zu erkennen und in Medizin und Psychologie praktisch zu nutzen; = die Wissenschaft des Handlesens.
 
Herkunft, Bedeutung und ähnliche Begriffe:
Die Beschäftigung mit dem Handlesen wird, je nach ihrem jeweiligen Ansatz und Schwerpunkt, in der Fachliteratur mit den Begriffen Chirologie, Chirosophie, Chiromantie oder Chirognomie beschrieben. Wir können diese drei Begriffe wie folgt voneinander unterscheiden:
 
Chirologie [< altgriech. cheír (χείρ) = «Hand» sowie lógos (λόγος) = «verstandesmässiges, logisches
Erkennen»] benennt den eher wissenschaftlichen, kognitiven Ansatz des Handlesens. Hier geht es in erster Linie darum, den diagnostischen und therapeutischen Wert der Deutung der Hände zu erkennen und in Medizin und Psychologie praktisch zu nutzen;
= die Wissenschaft des Handlesens.
 
Chirosophie [< altgriech. cheír (χείρ) = «Hand» sowie sophίa (σοφία) = «Weisheit, tiefere Erkenntnis»] benennt den eher philosophischen, holistischen Ansatz des Handlesens. Hier geht es in erster Linie darum zu erkennen, dass der Mensch als ein Teil des großen kosmischen Ganzen eingebettet ist in ein universelles System geistiger Lebensgesetze und dass man aus den Händen eines Menschen dessen individuelle Art und Weise des kosmischen Verbundenseins entschlüsseln kann; = die Weisheit des Handlesens.
 
Chiromantie [< altgriech. cheír (χείρ) = «Hand» sowie manteía (μαντεία) = «inspiratives Erkennen,
Zeichendeutung»] oder auch Chiromantik benennt den eher künstlerischen, intuitiven Ansatz des
Handlesens. Hier geht es in erster Linie darum, gewisse Aspekte und Zeichen in den Händen eines
Menschen, die man rein kognitiv in verschiedener Weise auslegen könnte, in der für dieses Individuum zum gegenwärtigen Zeitpunkt stimmigen und passenden Deutung sinnvoll miteinander zu verweben;
= die Kunst des Handlesens.
Hinweis: Der von allen seriösen Traditionen und auch von der Psychologischen Handanalyse abgelehnte Ansatz, mit Hilfe des Handlesens spekulative und deterministische Weissagungen über die Zukunft oder über das Schicksal eines Menschen zu machen, wird meist ebenfalls mit dem Begriff Chiromantie beschrieben.

Chirognomie(griech. cheir = Hand; gnomé,  = Erkenntnis), beschäftigt sich mit der Lehre der Handformen. Die Chirognomie untersucht die Handform und analysiert alle Züge und Eigenschaften derselben, um so den Charakter einer Person, ihr Profil und ihre psychologischen Tendenzen zu verstehen.